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Oberliga 12.09.2007, 21:49

Ein Blick in die Eishallen der Oberliga

EISHOCKEY INFO gibt eine Oberliga-Vorschau

Was darf man von der Oberliga-Saison 2007/2008 erwarten? EISHOCKEY INFO blickt auf die kommende Spielzeit. Als Topfavorit der Nordstaffel gehen die Dresdener Eislöwen in die neue Saison. Mit einem überdurchschnittlich besetzten Kader lautet der Auftrag: Rückkehr in die 2. Bundesliga. Für Trainer Marian Hurtik sollte dieses Unterfangen möglich sein, doch muss sich zeigen, wie Team und Umfeld mit den hohen Erwartungen in der neuen Eishalle umgehen können.

Ärgster Verfolger könnten die Hannover Indians werden. Mit ihrem begeisterungsfähigen Publikum im Rücken treten die "Rothäute" dieses Jahr mit einem in der Tiefe besseren Kader an als im Vorjahr. Trainer Joe West konnte neben talentierten Akteuren, wie unter anderem Deml, Krull und Sondermann einige talentierte Akteure an den Pferdeturm lotsen, deren Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Nach einer enttäuschenden Spielzeit wird in diesem Jahr wieder mit den Hannoveranern zu rechnen sein.

Auf finnische Power setzen die Blue Lions aus Leipzig, in Form der skandinavischen Brüder Max und Kasper Kenig. Schlagen die beiden "Suomis", die selbst in ihrem vor Eishockeystars überquellenden Heimatland klangvolle Namen sind, richtig ein, werden einige Mannschaften gegen die Blue Lions wohl leer ausgehen.

Ein neuer Wind weht auch bei den Blue Devils Weiden. Erstmals nach langen Jahren hat wieder ein kanadischer Coach das Sagen hinter der Bande in der Oberpfalz. Alex Stein musste neben den deutschen Leistungsträgern Ower, Göldner und Waldowsky auch Top Verteidiger Turo Virta ersetzen. Weiden zeigte in den letzten Jahren oft, dass sie für eine Überraschung gut sind. Ob es erneut dafür reicht, darf bezweifelt werden.

Diese Rolle des EV Weiden möchten auch gerne die Piranhas aus Rostock einnehmen. Der Aufsteiger von der Ostsee zeigte sich in der Vorbereitung schon in Oberliga-Form und nicht zuletzt wegen der beschwerlichen Anreise in den hohen Norden werden sich einige Team sehr schwer bei den Piranhas tun. Prunkstück ist die Defensive um den slowakischen Goalie Branislav Hippik.

Sehr viel schwieriger dürfte die kommende Saison für die Teams aus Berlin, Halle, Thüringen und Bad Nauheim werden. Während sich die Eisbären aus einem Pool talentierter aber unerfahrener Spieler bedienen kann, konnten die anderen Teams erst sehr spät Erfolge in der Kaderplanung für sich verbuchen. Für jedes Team wäre ein Platz in den Play-Offs ein überdurchschnittlicher Erfolg.

In der Spitze breiter besetzt ist hingegen die Süd-Gruppe, doch scheint ein Team absolut über den Dingen zu stehen. Ungeschlagen beendeten die Tölzer Löwen ihre Vorbereitung und beim Blick auf den Kader wirkt dies auch nicht ungewöhnlich. Neben "Zaubermaus" Dube stehen mit Campbell, Zeller, Waldowsky, Schönberger, Borzecki und Mulock zahlreiche Hochkaräter zur Verfügung. Trainer Kammerer wird bei seinem derart hoch dotierten Kader von der ersten Sekunde gehörig unter Druck stehen. Für den bayrischen Traditionsverein bleibt zu hoffen, dass die wirtschaftliche Kalkulation auch Rückschläge verkraftet und nicht bei mittelmäßigem Erfolg in sich zusammenbricht.

Gleich hinter den Löwen reihen sich mit Freiburg, Kaufbeuren und Rosenheim Mannschaften ein, deren Ambitionen über die Oberliga hinausgehen.

Kräftig investiert haben die Freiburger Wölfe. Mit Turo Virte und Jeff White verpflichtete man die Top-Offensivverteidiger der letzten Spielzeit. Zu Angreifer Antti Karhula gesellt sich sein Pendant aus Weiden, Tom Herrman. Gepaart mit Petr Bares, Benjamin Wildgruber und Patrick Vozar finden sich auch hier zahlreiche Akteure überdurchschnittlicher Qualität.

Ebenfalls möglichst schnell zurück in Liga 2 möchte der ESV Kaufbeuren. Nach dem Abstieg stellte der sportliche Leiter Klaus Habermann in Zusammenarbeit mit Trainer Maurizio Mansi ein größtenteils erneutes Team zusammen, dessen Stützen Goalie Christian Baader, Lubos Velebny und Jordan Webb werden sollen.

Mit dem großen Besen kehrten auch die Starbulls Rosenheim. Trainer Berwanger erneuerte den Kader nach seinen Vorstellungen und besetzte alle Kontingentstellen neu. Gepaart mit den zahlreichen jungen deutschen Talenten und Routinier Mondi Hilger bietet sich die Möglichkeit, eine der Überraschungen in diesem Jahr zu werden.

Gespannt darf man auf die Entwickling der Teams aus Füssen, Peiting, Miesbach und Klostersee sein. Eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit dieser Teams ist schwierig zu prognostizieren. Zu groß sind die Unwägbarkeiten in diesen Teams. Allein Miesbach könnte wohl auf verletzungsbedingte Ausfälle reagieren mit Hilfe des Kooperationspartners aus Duisburg. Während Deggendorf um seinen ehemaligen deutschen Nationalspieler Thomas Greilinger wohl zeitweise auf Augenhöhe mit diesen Teams bleiben kann, wird sich Passau wohl über kurz oder lang mit der Schlussposition zurechtfinden müssen.
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