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DEL2 17.09.2010, 10:38

2. Bundesliga vor dem Start

Saisonvorschau Teil 2

Im zweiten Teil der Vorschau auf die heute beginnende Zweitligasaison wollen wir Ihnen die potentiellen Kandidaten für die Pre-Playoffs und den Tabellenkeller vorstellen. Traditionell werden Aufsteiger als Kandidaten für den Tabellenkeller gehandelt, daher haben die Starbulls Rosenheim die Ehre, diese Vorschau zu eröffnen.

Aber die Starbulls könnten auch zu den ganz großen Überraschungen der Saison werden. Mit Norm Maracle haben die Starbulls immerhin einen Stanley-Cup-Sieger im Kader, der zuvor bei den Iserlohn Roosters und den Kˆlner Haien sein Können in der DEL unter Beweis stellte. Die eingespielte Abwehr wurde mit den DEL-erfahrenen Josef Frank und Dominic Auger verstärkt, im Angriff liegen die Starbulls nominell aber hinter den etablierten Zweitligisten. Neuzugang Stephen Werner könnte eine Bereicherung der Liga werden, wenn er verletzungsfrei bleibt.

Der EHC Freiburg hat den Verbleib in der Liga nur dem Rückzug des SC Riessersee zu verdanken. Große Teile des Kaders der Vorsaison blieb den Breisgauern erhalten, auf den Kontingentstellen wurde jedoch gewechselt. Neue Nummer eins der Wölfe ist Imrich Petrik, ehemaliger slowakischer Nationaltorhüter, der allerdings seiner Nationalmannschaftsform hinterher läuft, seit er verletzungsbeding ausfiel. Dennoch hat Petrik das Zeug zu einem Toptorhüter in der Liga. Insgesamt erscheint der Freiburger Kader jedoch nicht stark genug, um in die KO-Runde einzuziehen.

Auch für die Lausitzer Füchse dürfte es eine schwierige Saison werden. In den vergangenen Spielzeiten waren diese zwar immer ein Kandidat für die Playoffs, doch in dieser Spielzeit könnte eine dünn besetzte Abwehr ausschlaggebend für das Verpassen der KO-Runde sein. Im Kasten vertrauen die Sachsen erneut auf Ryan MacDonald, der in der Vorsaison wegen einer Schulterverletzung lange ausfiel, zuvor aber Top-Leistungen bot. Neuzugang Richard Hartmann hat definitiv Führungs- und Scorerpotential, insgesamt scheint der Kader dennoch zu dünn besetzt.

Nach einer enttäuschenden Ligenpremiere haben die Hannover Indians einen großen Umbruch im Kader vollzogen. Zwischen den Pfosten stehen mit Peter Holmgren und Thomas Ower zwei ehemalige Frankfurter, die sicherlich genug Qualität für Liga zwei besitzen. Davor steht eine eingespielte Abwehr, die zu Teilen bereits in der abgelaufenen Saison zusammen auf dem Eis stand. Herausragende Neuzugänge im Angriff sind die DEL- und Zweitligaerfahrenen Alexej Dmitriev, Andrew McPherson und Björn Bombis. Neu besetzt wurde auch die Trainerposition. Bernhard Kaminski tritt die Nachfolge von Joe West an, der in der vergangenen Saison für den entlassenen Craig Streu aus Kanada zurückgeholt wurde. Schmerzlich vermissen könnten die Indianer Kyle Doyle und Bryan Philips, die ihre Scorerqualitäten vielfach unter Beweis stellten.

Für den ESV Kaufbeuren könnte es, wie im Vorjahr, für die Playoff Qualifikation reichen. Zwar hat die italienische Nummer eins, Thomas Tragust, die Joker verlassen, mit Stefan Vajs wurde ein sehr talentierter Nachfolger von den Kölner Haien unter Vertrag genommen. Auf die verletzungsbedingten Ausfälle haben die Joker mit der Verpflichtung von verteidiger Benedikt Brückner reagiert, dennoch brauchen die Joker zunächst Zeit, ein eingespieltes Team zu werden. Gelingt dieses in absehbarer Zeit, können die Joker wieder ein Kandidat für die Playoffs werden.

Die Eispiraten Crimmitschau gehen mit einem deutschen Torh¸terduo in die neue Spielzeit. Stefan Horneber soll Nachfolger des nach Bremerhaven abgeanderten Marko Suvelo werden. Der Österreicher mit deutschem Pass stand bereits bei den Kölner Haien unter Vertrag und war in der abgelaufenen Saison beim EC Peiting in der Oberliga unter Vertrag. Die Offensive wurde mit Garrett Bembridge, Doug Andress, Dean Strong und Mark Kosick beachtlich verstärkt, Schwachpunkt der Eispiraten dürfte jedoch die Hintermannschaft sein, die insgesamt dünn besetzt ist. Dennoch können die Westsachsen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistungen um Rang zehn mitspielen.
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Gast
04.04.2025 01:22 Uhr


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Kommentare (2)
17.09.2010, 22:37 Uhr
Mosi (Gast)
Der Kader ist so stark genug um einen 2:0 Rückstand gegen den Topfavoriten Schwenningen in einen 4:3 Sieg nach Overtime umzuwandeln. Überall liest man Freiburg wird nichts zugetraut. Die Wölfe werden in der Liga bestimmt noch für die ein oder andere Überraschung sorgen. So schlecht ist Freiburg auch...
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17.09.2010, 16:04 Uhr
gottohgott (Gast)
Wow... eingespielte Abwehr, Kevin Philips? Ich denke es müsste eher heißen: Neue Trainer und fast komplett neues Team! Echte Kenner der Hannover Indians :-(
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